Zur Sache

#NRWKoalition direkt: G9-Gesetz kommt Kriminalität rückläufig

Vom: 12.03.2018

Der Weg ist frei für die Rückkehr zu G9: Das Landeskabinett hat am Dienstag den Gesetzentwurf des Schulministeriums zur Neuregelung der Dauer der Bildungsgänge am Gymnasium (13. Schulrechtsänderungsgesetz) beschlossen. So kann noch vor der Sommerpause ein Schlussstrich unter die jahrelange, oft emotionale Debatte um die Schulzeit an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen gezogen werden.
 
Ab dem Schuljahr 2019/2020 können die Gymnasien in eigener Verantwortung festlegen, ob sie der Leitentscheidung zu einem neunjährigen Bildungsgang (G9) folgen wollen, oder ein Abitur nach acht Jahren bevorzugen. Damit kommt die #NRWKoalition dem Wunsch aus der Bevölkerung nach, Schülern mehr Zeit auf dem Weg zum Abitur zu geben. Schulen, an denen G8 funktioniert, können aber am Abitur nach acht Jahren festhalten. Damit geht ein weiteres zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag jetzt in die Umsetzung. Statt weiterer Diskussionen um die Dauer der Bildungsgänge konzentrieren wir uns endlich auf mehr Qualität im Bildungssystem. Damit tragen wir unserem Grundsatz Rechnung, jedem Kind nach seinen Fähigkeiten individuelle Aufstiegschancen zu ermöglichen. So machen wir NRW schlauer!
 
Weiterführende Informationen finden Sie im Faktenblatt zur schulfachlichen Umsetzung sowie im Faktenblatt zur schulgesetzlichen Umsetzung der Leitentscheidung für G9.
 
 
Kriminalitätsstatistik: NRW wird sicherer!
 
Erfreuliche Zahlen konnte Innenminister Herbert Reul am Mittwoch vorstellen. Im Wahlkampf haben wir Christdemokraten angekündigt, Nordrhein-Westfalen wieder sicherer zu machen. Mehr Polizisten! Weniger Einbrüche! – Das waren unsere Kernbotschaften im Bereich der Inneren Sicherheit. Nicht ganz ein Jahr nach der Landtagswahl kann festgehalten werden. Wir halten Wort!
 
Mit der Einstellung von 2.300 neuen Kommissaranwärterinnen und Kommissarantwärtern zum 1. September 2017 und der Einstellung von 2.500 Polizeiverwaltungskräften in den nächsten fünf Jahren werden wir spürbar mehr Polizistinnen und Polizisten haben. Mit Blick auf die aktuelle Polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2017 gilt: Die Kriminalität ist rückläufig in Nordrhein-Westfalen.

  1. Rückgang der Straftaten um 6,5 Prozent
  2. Anstieg der Aufklärungsquote um 3,2 Prozent
  3. Straßenkriminalität sinkt um 7,8 Prozent
  4. Rückgang der Taschendiebstähle um 19,1 Prozent
  5. 25,7 Prozent weniger Wohnungseinbruchdiebstahl

 
Fazit:
Die angekündigte „Null-Toleranz-Politik“ bei der Inneren Sicherheit zeigt erste Erfolge und bestätigt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Ziel muss es sein, den Menschen das verlorengegangene Sicherheitsgefühl wieder zurückzugeben.
 
Beste Grüße,
 
Ihr

Josef Hovenjürgen
Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen