Zur Sache

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Aufwertung des Kaiser-Wilhelm-Platzes

Vom: 12.03.2018

Die CDU-Ratsfraktion Detmold beantragt:

  1. Der Ausschuss für Stadtentwicklung nimmt die auf der Grundlage der Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses beigefügte Vorentwurfsvariante 1 (ohne den 2. BA Aktivitätsband / Kirche) zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Entwurfsplanung ergänzt um die technische und wirtschaftliche Prüfung einer Tiefgarage mit ausreichend Stellplätzen in diesem 1. BA vorzubereiten.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, auf der v. g. Grundlage die Abstimmung mit den zu beteiligenden Gremien und Dienststellen zur Umsetzung der ISEK-Maßnahme 4.4.2 vorzunehmen und die bauliche Umsetzung des 1. BA einschl. der Prüfung einer Tiefgarage vorzubereiten. Der Entwurfsplan einschl. Wirtschaftlichkeitsberechnung wird dem Ausschuss für Stadtentwicklung zur Beschlussfassung nochmals vorgelegt.
  3. Der Ausschuss für Stadtentwicklung beauftragt die Verwaltung, für die zu planende Tiefgarage und Unterführung am Kaiser-Wilhelm-Platz sowie für die zur Kompensation von Stellplätzen vorgesehene Grünfläche neben der Alten Pauline notwendigen Änderungen der rechtskräftigen Bebauungspläne zeitnah vorzubereiten.

 

Begründung


Die Stellplatzbilanz rund um den Kaiser-Wilhelm-Platz verringert sich bei Realisierung der Vorlage Fb6/074/2018 deutlich. Ferner fallen alle Kfz-Stellflächen an der Christus-Kirche zugunsten des Aktivitätsbandes weg. Diese Tatsache ist für uns nicht zu akzeptieren, da in Anbetracht dessen, dass in diesem Quartier die Bürgerberatung und die Polizeiwache neu installiert sind, dies zusätzlichen Parkraum erfordert.
Wir beauftragen die Verwaltung zu prüfen, wie zusätzlicher Parkraum im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Platzes geschaffen werden kann.

  1. Die Heinrich-Drake-Str. als Einbahnstraße umwidmen und die Parkplätze zur Gehwegseite schräg anordnen, um direkt am Gericht mehr Stellplätze als aktuell zu ermöglichen.
  2. Entlang der Paulinenstr. zwischen Post und Gericht durch Nutzung des Gehweges und der Busbeschleunigungsspur zusätzliche Parkplätze schaffen.
  3. Die Prüfung einer Tiefgaragenparkplatzanlage unter dem Kaiser-Wilhelm-Platz.