Zur Sache

Antrag zur neuen Radwegverbindung Heidenoldendorf - Hiddesen

Vom: 05.09.2018

Die CDU Ortsunion Heidenoldendorf beantragt, die Verwaltung prüft, inwiefern die neue Methode im Straßenbau, „fluoreszierende Begrenzungsstreifen“ oder „selbstleuchtende Radwege“ statt Laternenbeleuchtung für Detmolder Radwege in Frage kommt, und nutzt dafür den neu zu errichtenden Radweg zwischen Heidenoldendorf und Hiddesen als Teststrecke.

 

Begründung:

Die E-Mobilität wird in den nächsten Jahren immer wichtiger. Das gilt auch bzw. gerade für die Nutzung von sogenannten E-Bikes. „80 % aller Autofahrten innerhalb einer Stadt liegen unterhalb von sieben Kilometern. Sechs von zehn möglichen „E-Bike Käufern“ wollen das Auto auf dieser Strecke ersetzen“, wird von Fachleuten prognostiziert.

Deshalb müssen wir neue Innovationen und Techniken bei dem Bau solcher Wege in der Praxis prüfen. Der neu anzulegende Radweg zw. Heidenoldendorf und Hiddesen eignet sich dafür hervorragend. Auf dem jetzt schon vorhandenen Weg könnte man die fluoreszierenden Begrenzungsstreifen testen, und im oberen neu zu erbauenden Weg erprobt man das Granulat.

 

Somit gewährleisten wir eine sichere und mögliche Mehrnutzung auch in der dunklen Jahreszeit. Seinerzeit haben wir eine durchgängige Beleuchtung u.a. deshalb abgelehnt, weil dadurch einzelne Anlieger über das normale Maß unverhältnismäßig hoch finanziell belastet worden wären.

 

Die o. g. Methode wurde vor einiger Zeit in Polen entwickelt und ist dort bereits im Einsatz. Aber auch im Landschaftspark Duisburg-Nord werden die Begrenzungsstreifen offenbar schon genutzt. Um diese energiesparende Lösung zu testen, sollte der neue Lückenschluss zwischen Heidenoldendorf und Hiddesen mit dieser Methode erstellt werden, sofern sie sich als praktikabel herausstellt und womöglich durch Fördergelder unterstützt wird.