Zur Sache

CDU fordert bevorzugte Entwicklung des Temde-Geländes

Vom: 14.07.2011

Presseerklärung des Stadtverbandes

Die CDU Detmold lenkt das Augenmerk der Stadtentwicklung auf das Umfeld des Bahnhofes und insbesondere das Temde-Gelände. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten der Schwerpunkt der Überlegungen auf der Gestaltung des Hasselter Platzes lag, ist es nach CDU-Ansicht nunmehr an der Zeit, andere drängende Probleme der Stadtentwicklung anzupacken.

Detmold kann es sich nicht länger leisten, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stephan Grigat, das Entwicklungspotential des zentrumsnahen Bahnhofsumfeldes einschließlich des immer noch brachliegenden Temde-Geländes zu vernachlässigen. Viele der Wünsche, die sich in der letzen Zeit ausschließlich auf den Hasselter Platz projiziert haben, wie beispielsweise großflächiger Einzelhandel, Erlebnisgastronomie aber auch zentrumsnahes Wohnen und Parken, ließen sich in Bahnhofsnähe, vor allem auf dem Temde-Gelände, möglicherweise aber auch jenseits der Bahn am Rande des Kronenplatzes entlang der Industriestraße verwirklichen.

Bereits im 1993 vom Rat verabschiedeten Rahmenplan Kernstadt ist auf das Entwicklungspotential dieser Stadtregion hingewiesen worden. Schon seinerzeit war daran erinnert worden, daß das Bahnhofsareal nur 700 Meter vom Marktplatz entfernt ist und die Ausbildung eines weiteren Schwerpunktes dort die Entwicklung der Innenstadt befruchten würde und der weite-ren Entwicklung Detmolds dienlich wäre.

Dabei können die Überlegungen auch nicht auf den bloßen Ankauf des Bahnhofsgebäudes beschränkt werden.
"Sinn macht die ganze Sache nur, wenn ein attraktives Areal im Zusammenhang geschaffen wird, das sowohl den Bahnhof als auch das Temde-Gelände und möglichst auch den Kronenplatz einbezieht. Die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten geben eine sich selbst tragende Nutzungsmischung her, wobei ein Branchenmix gerade auch mit Angeboten anzustreben ist, der nicht unbedingt in direkter Konkurrenz zum Angebot in der Fußgängerzone steht, sondern dieses ergänzt. Die Erschließung könnte sowohl über die vorhanden Anbindungen als auch von der Industriestraße unter der Eisenbahn her erfolgen", so Grigat.
Großer Vorteil für die Entwicklung des Bereiches sei nicht zuletzt die Tatsache, daß alle Buslinien hier verknüpft werden. Bei dieser Gelegenheit könnte auch gleich der Zentrale Busbahnhof neu strukturiert und attraktiver gestaltet werden.

Die CDU ist, so Grigat, für die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbes.

Stephan Grigat (Stadtverbandsvorsitzender)